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Rasentraktoren, Aufsitzmäher und Zubehör

Der automobile Rasenmäher nimmt Ihnen die Kraftanstrengungen ab, die Sie mit einem manuell zu bedienenden motorisierten Rasenschneider aufwenden müssten. Er spart Zeit und macht aus dem Rasenmähen eine vergnügliche Freizeitbeschäftigung. Außerdem kann diese kleine Zugmaschine Ihnen mit dem passenden Zubehör viele mühsame Arbeiten erleichtern, sei es das Streuen der Saat im Sommer und im Winter das Verteilen des Salzes auf vereisten Wegen oder der Einsatz als motorisierter Schneeschieber. 

Sie wollen mehr zu dem vielseitigen Rasentraktor oder Aufsitzmäher erfahren? Dann schauen Sie gern in unseren Rasentraktor-Ratgeber hinein.




Rasentraktor: fahrbare Rasenmäher Haben Sie einen Rasen von mindestens 1000 m2 zu mähen oder zu mulchen, dann empfiehlt sich für diese Arbeit ein Rasentraktor. Bequem fahren Sie auf Ihrem fahrbaren Rasenmäher über Ihren Rasen und unter Ihnen wird das Gras geschnitten. Doch auch für Gartenbesitzer der älteren Generation oder bewegungseingeschränkte bzw. wenig belastbare Gartenbesitzer lohnt sich das nützliche Gefährt. Der automobile Rasenmäher nimmt Ihnen die Kraftanstrengungen ab, die Sie mit einem manuell zu bedienenden motorisierten Rasenschneider aufwenden müssten.

Was ist ein fahrbarer Rasenmäher

Rasentraktor oder Aufsitzmäher haben entweder Seitenauswurf oder Heckauswurf. Das durch elektrische Messer gemähte Gras gelangt also entweder an den Seiten des Rasentraktors oder hinten aus dem Heck wieder heraus.

Ein Heckauswurfmäher kann zusätzlich ein Messer haben, um das Gras noch feiner zu schneiden. So können Verstopfungen vermieden werden, die oftmals durch grobes Schnittgut entstehen. Diese Zusatzfunktion finden Sie häufig an solchen Geräten an, die auch zum Mulchen eignet. Das Gras verbleibt nicht in einem Fangkorb, sondern wird bereits während des Mähens auf den Rasen kleingehäckselt ausgeworfen. Mehr zum Mulchmähen lesen Sie im Ratgeber.
Aufsitzmäher mit Mulchfunktion
Sollten Sie ein Gefährt mit Fangkorb besitzen, wird der Grasschnitt in einem solchen Korb aufbewahrt. So können Sie das gesammelte Schnittgut für andere Zwecke verwenden, wie zum Beispiel zum Mulchen an Stellen, mit denen Sie mit dem Rasentraktor nicht fahren können, oder als Kompostauffüllung.

Rasentraktor oder Aufsitzmäher sind benzin- oder dieselbetrieben. Im Übrigen können Sie auch mit einem solarbetriebenen Rasentraktor wirtschaften. Dazu wählen Sie ein Gefährt, das mit Solarbatterien (etwa 8,4 Ampere) laufen kann.

Für schwieriges, unebenes Gelände haben sich Fahrzeuge mit Allradantrieb behauptet. Das ist bei Rasentraktoren nicht anders. Nachgebender Boden wie ein Rasen ist mit einem Allrad-Rasentraktor leicht befahrbar. Neben dem Allradantrieb ist jedoch auch beim Rasentraktor der Heckantrieb oder der Frontantrieb eine Alternative. Beim Heckantrieb befindet sich Motor im Heck und treiben die Hinterräder. Demgegenüber ist der Frontantrieb mit einem Motor an der Front des Rasentraktors ausgestattet, der die Fronträder antreibt.

Die Leistung des Motors wird bei fahrbaren Rasenmähern nicht in PS, sondern in Kilowatt (kW) angegeben. Im Schnitt finden Sie solche Gefährte bei 6 bis 20 kW. Umgerechnet in PS sind 6 kW 8,16 PS, 20 kW sind 27,19 PS.

Rasentraktor von McCulloch

Der M200-107TC von McCulloch (oben im Bild) hat zum Beispiel 11,6 kW, also 15,77 PS. 

Für die europäischen, aber auch amerikanischen Rasentraktoren kommen unter anderem sogenannte Hydrostat-Rasenmäher zum Einsatz ? also ein Hydraulikmotor mit Hydraulikpumpe. Verschiedene MTD-Mäher besitzen einen Hydrostatantrieb, wie zum Beispiel der SMART RF 145 H mit Seitenauswurf. Mit einer Leistung von 8,1 kW schafft der Rasentraktor 2800 U/min (Umdrehungen pro Minute), kurz 2800 min.
Rasentraktor mit Hydrostat-Antrieb

Eine weitere gängige Getriebeart ist Transmatic. Der Antrieb erfolgt hier durch ein Keilriemensystem. Der Keilriemen wird über zwei Keilscheiben gespannt. Ein ähnliches Prinzip kennen Sie von den alten Waschmaschinen.

Während beim Hydrostatantrieb Halten und Kuppeln möglich ist, wird beim Transmaticantrieb nicht angehalten. Geschaltet wird während der Fahrt. Beim Hydrostatantrieb kann in einen leichteren oder schweren Gang geschaltet werden. Beim Transmaticantrieb übernimmt die Regelung der Geschwindigkeit die Scheibenbremse.
Aufsitzmäher mit Transmatik-Getriebe

Der zuvor erwähnte MTD-Hersteller von Rasentraktoren stellt nicht nur die Gefährte her, sondern auch ihren Motor. Ein weiterer bekannter Motorenhersteller für Elektromäher aller Arten sind Briggs & Stratton sowie Honda oder Kawasaki.

Was ist ein Rasentraktor und was ein Aufsitzmäher?

Schauen Sie sich nach fahrbaren Rasenmähern um, werden Sie schnell feststellen, dass die Begriffe Rasentraktor und Aufsitzmäher für ein und dasselbe Modell verwendet werden. Es mag an den gemeinsamen Funktionen und technischen Zusatzmöglichkeiten liegen, dass beide Begriffe in einem Atemzug genannt werden. Dennoch gibt es einen baulichen Unterschied zwischen den beiden Gerätetypen, vom dem Sie jetzt erfahren.

Rasentraktor

Seinen Namen hat der Rasentraktor von seinem Frontantrieb, den auch die wesentlich größeren Kollegen in der Landwirtschaft besitzen. Der Motor ist vorn eingebaut und auch die Optik erinnert bei vielen Modellen an einen kleinen Traktor.
Rasentraktor von MTD

Aufsitzmäher

Der Aufsitzmäher hat den Motor unter dem Fahrersitz. Sie als Fahrer sitzen also über dem Motor. Optisch erkennen Sie den Aufsitzmäher daher sowohl an der Platzierung des Fahrersitzes als auch an dem wesentlich breiteren Heck, als dies bei Rasentraktoren der Fall ist. Da sich unter dem Sitz der Motor befindet, ist dieser Bereich der breiteste am Gerät.
Aufsitzmäher von MTD

Frontmäher

Ein spezieller fahrbarer Rasenmäher ist der Frontmäher. Seine Messer hat er nicht wie die beiden zuvor genannten Typen im Heck, sondern trägt sie an der Front. Aus diesem Grunde ist der Motor wie beim Aufsitzmäher im Heck untergebracht.
Frontmäher von McCulloch

Zero-Turn

Der Begriff ?Zero Turn? stammt aus dem Englischen und heißt so viel wie ?Null-Wendekreis?. Damit ist gemeint, dass ein Gefährt aufgrund baulicher Besonderheiten keinen Wendekreis erzeugt, sondern sich um sich selbst dreht. Diese Funktion kann nur ein Aufsitzmäher besitzen, da sich der Motor im Heck bzw. unter dem Fahrersitz befinden muss. Anstelle der einfachen Vorderräder werden Schwenkräder angebracht.

In der Regel verfügen die modernen Zero-Turn-Mäher über einen Hydrostatantrieb als Heckantrieb. Durch die Gewichtsverlagerung nach hinten, besteht ohne Vorsichtsmaßnahmen die Gefahr, dass der Aufsitzmäher nach vorn kippt. Aus diesem Grunde gibt es inzwischen weitere Varianten wie zum Beispiel Zero-Turn-Mäher mit schwerer Vorderstoßstange.

Zero-Turn-Mäher

Mehr als nur Rasenmähen

Mit dem richtigen Zubehör können Sie auch im Winter oder für andere Tätigkeiten einen Rasentraktor oder Aufsitzmäher nutzen. Sie haben schließlich eine kleine Zugmaschine erworben, die mit einer Zusatzbehandlung schnell umfunktioniert werden kann.

Das Ankoppeln eines Streueranhängers ermöglicht Ihnen beispielsweise schnelles und damit zeitsparendes Verteilen von Substanzen. Im Sommer können Sie Dünger, Sand oder Saat streuen. Streuer für Rasentraktor

Im Winter sorgen Sie mit dem Streuen von Salz, Splitt oder Granulat dafür, dass vereiste Wege wieder begehbar werden. Mit einer Schaufel an der Front Ihres Gefährts können Sie den Schnee schnell und zuverlässig fortschaufeln. Schneeschieber für Rasentraktor

Im Sommer wie im Winter könnte Sie zudem eine Walze beim Entfernen von Unebenheiten unterstützen. Ebenso ist dieses Zubehör eine Hilfe beim Vertikutieren, dem Auflockern Ihres Rasens.

Wann sind Rasentraktoren sinnvoll?

Haben Sie einen Rasen von gut 1000 m2, ist die Anschaffung eines Rasentraktors oder Aufsitzmähers sinnvoll.

Da jedoch jede Anschaffung individuellen Faktoren unterliegt, sollen hier ein paar Gedanken stehen, mit denen Sie sich bei der Kosten-Nutzen-Frage weiterbehelfen können.

Rechnen Sie die Zeitersparnis gegen anfallende Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Diese Aufwände sind abhängig vom Gerät und seiner Qualität. Bedenken Sie dabei, dass Wartung und Reinigung immer anfallen, egal, wie oft Sie den Rasentraktor verwenden werden. Je häufiger Sie den Rasentraktor nutzen müssen, je größer das zu bearbeitende Areal ist, umso schneller wird er sich amortisieren.

Nun wissen Sie, ob/dass Sie einen Rasentraktor benötigen, doch noch nicht, welcher Typ es sein sollte. Im Folgenden wenden wir uns der Frage zu, auf was Sie beim Kauf achten sollten.

Worauf sollten Sie achten?

Betrachten Sie sich Ihr Grundstück. Wie ist der Garten/der Rasen gebaut? Gibt es Zwischenstücke oder Hindernisse? Müssen Sie auf Baumstämme oder starke Wurzeln aufpassen? Haben Sie an vielen Stellen Wendeschwierigkeiten, sollten Sie über die Anschaffung eines Zero-Turn-Mähers nachdenken.

Wie groß sollte die Schnittbreite sein? Ist das Gebiet sehr groß, sollten Sie über einen Rasentraktor oder Aufsitzmäher mit einer großen Schnittbreite nachdenken. Bei 1000 bis 2000 m2 Rasenfläche sollte die Schnittmenge zwischen 80 und 100 cm betragen. Die Schnittmenge-Angabe finden Sie bei jedem Rasentraktor im Produktblatt.

Auch die Einstellbarkeit der Schnitthöhe ist ein Faktor, den es zu berücksichtigen gibt. Haben Sie zu wenig oder zu viel abgeschnitten, kann dies auf kurz oder lang dem Rasen schaden. Die Höheneinstellung ist jedoch nicht anders als mit einem Rasenmäher. 3 bis 5 cm Schnitthöhe ist die optimale Einstellung für einen Rasen. Vermeiden Sie die geringste Schnitthöhe. Wählen Sie stattdessen die grüne Mitte.

Kraftstoff und Motoröl: Welches sollten Sie verwenden?

Gutes Benzin und Öl sind Themen, die Rasentraktorbesitzer interessieren. Auf den Serviceseiten sprechen die Hersteller Empfehlungen aus, die hier in Kürze wiedergegeben werden.

Benzin und Motoröl bei Motoren von Briggs & Stratton

Briggs & Stratton empfehlen auf ihrer Seite für ihre Viertaktmotoren:
  • ausschließlich bleifreies Benzin zu verwenden
  • keinen E85-Kraftstoff (85 % Ethanol + 15 % Benzin) zu nutzen
  • wenn Gemisch, dann Benzin und Öl 50:1-Gemisch
  • auch ein Gemisch aus Benzin + 10 % Ethanol oder 12% MTBE (Methyl-tert-Butylether) kann genutzt werden
  • es empfiehlt sich der Einsatz eines Kraftstoffstabilisators

Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass zu viel Öl Motor und Vergaser verrußen sowie verkleben kann. Für ein Gemisch sollte ein bleifreies, sauberes Benzin gemischt werden, das für Zweitaktmotoren geeignet ist.

Motoröl in Motoren von Briggs und Stratton

Vom Hersteller empfohlen wird unter anderem Synthetiköl. Geeignet sind:
  • 5W30
  • 10W30

W steht für Wintereignung. Sie müssen sich bei diesen Motorölen also keine Gedanken über die Jahreszeiten machen. Das Öl ist Sommer wie Winter einsatzbereit. Die 30 steht für die Viskosität (Zäh- bzw. Dickflüssigkeit) des Öls. Bei den Viskositätsklassen liegt 30 im Mittelfeld. Sie werden vor der 30 ein SAE sehen. Dies steht für Society of Automotive Engineers. Diese Gesellschaft definiert seit 1911 die Viskositätsklassen. Die Klasse 30 gilt auch für die beiden nachfolgenden Ölempfehlungen:
  • SAE 30 F ? F steht für Fahrenheit und entspricht 1,1 ° Celsius. Dieses Öl ist für den Winter und kaltes Wetter ungeeignet und eher für den Sommer zu verwenden.
  • 10 W30 0 ? 100 F (-18 bis 38°C) ? Winter wie Sommer geeignet
Motoröl, das auch wintertauglich ist

Kraftstoff und Motoröl bei MTD-Motoren

Benzin

Als Kraftstoff für alle MTD-Motoren kommt Benzin mit folgenden Voraussetzungen in Frage:
  • sauberer Kraftstoff
  • 10 Prozent Ethanolgehalt (E10)
  • nicht älter als 30 Tage
  • Oktanzahl 87 oder höher
  • Benzin darf nicht mit Öl vermischt werden

Beim E10-Benzin wird darauf hingewiesen, dass sich das Verflüchten der Bioethanolanteile die Alterung des Kraftstoffes vorantreibt. Dieser Vorgang schlägt sich negativ auf die Zündfähigkeit nieder. Die Folge: Der Motor braucht länger, um zu starten.

Motoröl

Für den Viertaktmotor sollten Sie SAE 30 oder SAE 10W30 verwenden. Der Hersteller gibt auf seiner Service-Seite beide Varianten für Motoröl an: Einzel- und Mehrfachviskosität. SAE 30 gehört zu Letzterem und wird am meisten genutzt. Einzelviskosität bedeutet, dass eine Komponente prozentual einen sehr großen Anteil am Öl ausmacht und die andere Komponente nur einen sehr geringen Anteil.

Welche Motoröle in diesen Bereich fallen, können Sie in der aufgeführten Tabelle auf der Seite finden.

Das a steht für Einzel- und das b für Mehrfachviskosität.

Sie haben weitere Fragen zum Rasentraktor oder Aufsitzmäher? Dann kontaktieren Sie uns gern!